mfx – der de-facto-Standard.
Es ist wirklich Zeit für einen einheitlichen Anmelde-Standard, Branchen-weit. märklins mfx funktioniert zuverlässig seit 2004. Warum weiter auf Irgendwas warten…?
Während die märklin-mfx-Fahrer seit 22 Jahren neue Loks automatisch in ihre Zentralen einpflegen gilt im „Gleichstrom“ Sektor entweder ein „Das brauche ich nicht“ oder „ich warte auf DCC-A“. Ignoranz oder geheuchelte Offenheit.
So ein Anmelde-Verfahren ist wirklich sehr komfortabel, und es ein nettes technisches Feature. Insbesondere für Züge mit unzähligen Geräuschen.
Aber eben auch für leise Lokomotiven, die man mal eben zu einem Freund mitnimmt: Auf die Gleise stellen, automatisch anmelden lassen, und mit allen Symbolen im Display losfahren. Feine Sache.
Die anderen Hersteller hätten sich natürlich direkt mit märklin zu einer sinnvollen, gemeinsamen mfx Entwicklung zusammenfinden können. Statt dessen hat man, wie so oft, eigene Süppchen gekocht. RailCom, RailCom+ und DCC-A sind Rand-Erscheinungen oder Phantome.
Es ist längst so: mfx hat einen überwältigend großen Teil der Modellbahn-Welt erobert.
Dass es dafür auch neue Steuergeräte bräuchte ist klar, aber intuitiv bedienbare Alternativen zur MS2 sind womöglich sogar bei märklin-Jüngern gern gesehen.
Insbesondere ein charmanter mfx-Decoder-Programmer wäre sicher sehr willkommen, und der wäre dann, sofern ich die Technik richtig verstehe, Fabrikats-übergreifend zu verwenden. 👀
Für die DC(C) Welt wäre die vollumfängliche Teilnahme an mfx eine angenehme Innovation, zumal ohne Kinderkrankheiten.
Ob Piko seinen aktuellen RailCom+ Geräten ein mfx-Update (Upgrade?) anbieten könnte…?
🙂🚂