Schöner Krach für Rocos BR 232.

Rocos Varianten der DR ‚Ludmilla‘ (die offenbar zu „DDR“-Zeiten niemals so genannt worden ist) gibt es nun schon seit 1992. Zwischenzeitlich wurde das Modell überarbeitet; zuletzt kam eine neue Platine mit rot/weißen LED und Plux-Schnittstelle. Ich werde später prüfen, ob diese Platine auch in ältere Modelle hineinpasst. Allerdings erzeugen die aktuellen Sound-Varianten keineswegen eine brachiale Kulisse, wie man sie sich von so einem Modell wünscht. Esus neue Lautsprecher-Bausätze helfen.

Versuchs-Anordnung.

Lautsprecher-Einbau.

Roco hat im Rahmen dieser Lokreihe mehr Platz geschaffen für größere Lautsprecher. Für die Lok eines Freundes habe ich das Esu Set 50340 ausgewählt. Darin finden sich Teile für einen runden Lautsprecher mit 28mm Durchmesser. Dieser passt genau in die Rahmen-Aussparung und hält dort mit wenigen Tropfen Klebers gut fest.

Der Zusammenbau des Klangkörpers ist mit gutem Sekundenkleber schnell erledigt. Dabei auf ein luftdichtes Ergebnis achten. Erst zum Schluss werden die beiden Lautsprecher hineingeklebt, ebenfalls mit einem lückenlosen Ring aus Kleber. Die Löt-Kontakte sollen auf derselben Seite liegen.

Mit Esus Lautsprecher 50340 klingt die 232 voluminöser.

Die Kabel werden so an die Lautsprecher angelötet, wie im Bild zu sehen: Erst beide Strippen an den einen Lautsprecher, danach sinngemäß von dort aus an den anderen. Schon vor dem Aufsetzen des Gehäuses stellt man einen voluminöseren Klang fest, noch mehr Bass wäre freilich noch fetter. Die Lautstärke des Zimo-Decoders sollte reduziert werden, auf einen Wert zwischen 20 und 35, damit der Klangeindruck überzeugend bleibt.

Rotes Rot statt Orange.

Tauchlack sorgt für ein schönes Schlusslicht.

Seit langer Zeit färbt man bei Roco Lichtleiter mit einer eigenartigen orange-roten Farbe ein, die nie wirklich gut aussieht. Also habe ich die Lichtleiter mit reinem Alkohol von dem orangefarbenen Unsinn befreit und dann die Enden mit wenig Tauchlack für Glühlampen tiefrot eingefärbt. So hat die 232 auch mit Glühlampen endlich ein schönes Schlusslicht.

Absichtlich unscharf fotografiert erkennt man das schönere Rot.

Material:



Autor: info@mobaz.de

...jetzt bloggt er auch noch! 😁 Die kleinen Züge sind für mich das Größte überhaupt, und ich spiele mit der Modelleisenbahn, soweit ich mich zurückerinnern kann. Von Spielzeug-Zügen bis zu filigranen Großserien-Modellen war und ist alles dabei. Ich nehme mir also eine Menge Zeit für Modell(eisen)bahnen. Die Erfahrungen daraus gebe ich nun an dieser Stelle gerne weiter. 🙂 Ich möchte meine Leser dazu inspirieren, ihr Modelleisenbahn-Hobby mit mehr Freude und Gelassenheit zu erleben und dabei eigene Ideen und eine eigene Sichtweise zu entwickeln. Denn nicht die Hersteller bestimmen, wie man ein Hobby auslebt, sondern der Hobbybahner selbst. Auf den Austausch mit freundlichen Artgenossen, gleich welchen Alters, freue ich mich. Wer Kontakt aufnehmen möchte, kann das gerne per Email tun. Sprachnachrichten auf Cassette oder MiniDisc akzeptiere ich ebenfalls. ;-) Übrigens, Cookies interessieren mich tatsächlich nur dann, wenn man sie essen kann. 🍪 😋 Alexander Kath