Lost Places – gammelige Online-Shops.

Modellbahn-Artikel, die vor Längerem produziert worden sind, kann man über Google (oder so) finden. Das klingt sehr praktisch. Leider lassen viele Händler zuviele alte Daten in ihren Shops stehen.

Dieser Artikel ist nicht mehr lieferbar!“ …warum ist er dann noch online!?

Dieser Artikel kann für Sie bestellt werden!“ …nee, kann er NICHT, er ist seit Jahren nicht mehr lieferbar.

Ausverkaufte Artikel online stehen zu lassen bedeutet entweder, dass diese Modellbahn-Händler das Internet noch nicht begriffen haben. Oder sie wähnen sich überschlau.

Denn Google zeigt diese Dinge zwar als Such-Ergebnisse an, aber sie bleiben genau das: Such-Ergebnisse. Keine Find-Ergebnisse. Selbst die Google-Ansage ‚lieferbar‘ ist in 99% der Fälle Quark.

Es gibt Händler, die haben im Wortsinn seitenweise Artikel als ’nicht lieferbar‘ gekennzeichnet; wie schlampig zum Kuckuck kann man seinen Shop eigentlich aussehen lassen? Extrem ermüdend ist es, zwischen lauter ‚Nieten‘ nach einem ‚Gewinn‘ zu suchen. Irgendwann lässt man das sein – und diese Händler links (oder rechts) liegen.

Bemerkenswert sind Webshops, die die Existenz von Smartphones ignorieren: Zur Anzeige des Such-Ergebnisses soll man ewig lange nach unten scrollen, weil das Anpassen des Shops an Smartphone-Technik zu teuer sei. Ah ja. ‚Neuland‘, Sie wissen schon.

Besonders brilliante Händler nutzen spezielle Werkzeuge, um in den Suchergebnissen ganz weit oben zu stehen. Obwohl sie die in der Suche angezeigten Artikel nicht da haben. …achso.

Offenbar gehen diese Damen und Herren davon aus, dass der Modellbahner, schon mal auf der Website, die vielen schönen anderen Sachen anschaut und kauft…

Hinweis 1: Modellbahner sind keine manipulierbaren Kleinkinder. Ich suche grad‘ DIESEN EINEN verflixten Waggon, und nichts Anderes. 🙂

Hinweis 2: Ein Online-Shop ist die offizielle Visitenkarte und in den meisten Fällen der erste Kontakt überhaupt zu einem Geschäft. Das aber ist vielen vor allem älteren Herr- und Damenschaften offensichtlich egal.

So verkehrt sich diese pseudo-ausgefuchste Werbe-Idee ins Gegenteil, sie vertreibt Kunden.

Es gibt natürlich auch ganz wunderbare Web-Shops, die klar und übersichtlich ihr Angebot darstellen. Diese dürfen sich gerne von diesem Blog-Eintrag ausgeklammert fühlen. denn DORT kauft man gerne ein. 🙂

Autor: info@mobaz.de

...jetzt bloggt er auch noch! :-) Die kleinen Züge sind für mich das Größte überhaupt, und ich spiele mit der Modelleisenbahn, soweit ich mich zurückerinnern kann. Von Spielzeug-Zügen bis zu filigranen Großserien-Modellen war und ist alles dabei. Ich nehme mir also eine Menge Zeit für Modell(eisen)bahnen. Die Erfahrungen daraus gebe ich nun an dieser Stelle gerne weiter. Ich möchte meine Leser dazu inspirieren, ihr Modelleisenbahn-Hobby mit mehr Freude und Gelassenheit zu erleben und dabei eigene Ideen und eine eigene Sichtweise zu entwickeln. Denn nicht die Hersteller bestimmen, wie man ein Hobby auslebt, sondern der Hobbybahner selbst. Auf den Austausch mit freundlichen Artgenossen, gleich welchen Alters, freue ich mich. Wer Kontakt aufnehmen möchte, kann das gerne per Email tun. Info@mobaz.de Sprachnachrichten auf Cassette oder MiniDisc akzeptiere ich ebenfalls. ;-) Übrigens, Cookies interessieren mich tatsächlich nur dann, wenn man sie essen kann. Alexander Kath