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Licht für SBB Aussichtswagen von Roco

Kaltweiß und wirklich cool. 🙂👍🏻

Um die schicken SBB Waggons umzubauen, sind Rocos Glühlampen nicht mehr akzeptabel.

Und möglicherweise hat man bei Roco den Einsatz im Dach als Lichtleiter vorgesehen; die Lichtleiter an den Enden weisen darauf hin. Aber man war so geschickt, nicht, den gesamten Lichtleiter deckend weiß zu lackieren, sodass garantiert keine handelsübliche LED ihre Wirkung entfalten kann.

Ob dies Lichtleiter sein sollen..? Weg damit.

Aus Kostengründen wurden es die bekannten LED-Leisten von Malutronik bzw. Eickmann. Versehentlich waren die Versionen mit kaltweißen LED geordert worden, was sich in diesem Fall als Glücksfall herausstellte.

Seite A.

Von außen durfte möglichst wenig von der Elektronik zu sehen sein. Man braucht neben den Leisten also pro Waggon einen Elko und wirklich hochwertiges (!) Klebeband.

Die Leisten kürzt man sinnvoll und befestigt sie mit gutem Klebeband an den inneren Wänden über dem Fahrgastraum. So bleiben die Gehäuse auch später abnehmbar.

Seite B mit Elko.

Die Kabel führt man unter der Einrichtung zu den Achs-Kontakten oder in diesem Fall zu den Schleifern.

2K Kleber hält den Schleifer fest.

Tipp: Rocos Schleifer ignorierten die Befestigungs-Versuche nach Anleitung, also verwendete ich Zwei-Komponenten-Kleber von UHU. Klingt martialisch, hält aber. Und die Schleifplatte auswechseln kann man ja trotzdem.

Für diese Achskontakte muss man nach zehn Jahren noch immer einen der Stifte entfernen.

Da das Gehäuse durch zwei innere Querwände stabil gehalten wird, muss man die Litzen zu den Elkos sozusagen U-förmig die Wände hinab und dann wieder zum Elko hinauf führen. Das war es schon. 

Das wirkt in Wirklichkeit noch besser, als auf dem Foto.

Die Konstruktion ist unerwartet günstig, aber das Ergebnis überzeugt optisch auf jeden Fall.

Von Alexander Kath

...jetzt bloggt er auch noch! :-)

Die kleinen Züge sind für mich das Größte überhaupt, und ich spiele mit der Modelleisenbahn, soweit ich mich zurückerinnern kann.

Von Spielzeug-Zügen bis zu filigranen Großserien-Modellen war und ist alles dabei. Ich nehme mir also eine Menge Zeit für Modell(eisen)bahnen.

Die Erfahrungen daraus gebe ich nun an dieser Stelle gerne weiter.

Ich möchte meine Leser dazu inspirieren, ihr Modelleisenbahn-Hobby mit mehr Freude und Gelassenheit zu erleben und dabei eigene Ideen und eine eigene Sichtweise zu entwickeln. Denn nicht die Hersteller bestimmen, wie man ein Hobby auslebt, sondern der Hobbybahner selbst.

Auf den Austausch mit freundlichen Artgenossen, gleich welchen Alters, freue ich mich. Wer Kontakt aufnehmen möchte, kann das gerne per Email tun. Info@mobaz.de Sprachnachrichten auf Cassette oder MiniDisc akzeptiere ich ebenfalls. ;-)

Übrigens, Cookies interessieren mich tatsächlich nur dann, wenn man sie essen kann.

Alexander Kath