„Warum kaufen die Leute noch Lenz Standard Decoder?“
Echtes Zitat eines Mitbewerbers. Man sieht: Entspannte Spielbahner werden in der Branche oft vergessen – oder belächelt. Aber wer so eine Frage stellt, der lässt außer acht, wie die weitaus größte Anzahl der Modellbahner tickt. Die wollen nämlich nur: Spielen.
Der Chef eines Elektronik-Anbieters erklärte vor einiger Zeit, er erwarte, dass man sich seine Produkte „erarbeite“. Diese Aussage zeigt, wie wenig man dort von der heutigen Denke der Menschen verstanden hat.
Denn die Zeiten, in denen man sich notgedrungen mit umständlicher Technik herumplagen musste, sind vorbei: Wem z.B. eine App nicht gefällt, der löscht sie. Durch Fingertippen.

Die aktuellen Decoder von Lenz namens Standard, Silver und Gold haben gegenüber Esu und Uhlenbrock einen gravierenden Vorteil: Sie sind für Jedermann direkt beherrschbar, und funktionieren aus der Schachtel heraus hervorragend.
Die Lenz-Anleitungen sind klar formuliert, die paar Sonderfunktionen leicht nachvollziehbar beschrieben.
So haben auch Modellbahner mit nur wenig Zeit jedesmal ein Erfolgserlebnis, wenn sie eine DC-Lok mit einem Lenz-Decoder umbauen. Und auch diese Kunden wollen ernstgenommen werden.
Bei den meisten mir bekannten Lokomotiven bewirken die Lenz Decoder wirklich schöne Fahreigenschaften, ausprobiert habe ich Loks von Fleischmann, Lima, Rivarossi, märklin, Trix, Roco und Piko.
Außerdem kann man die Kabel weiß, gelb, grün und violett auch für die Lichter in Personen- oder Steuerwagen verwenden – und das ab rund €20.-. Made in Germany.
Ja, die Lenz-Decoder bieten weniger Komfort-Funktionen, als Decoder der Mitbewerber. Aber das, was sie können, ist direkt erreichbar und läuft. Lenz Decoder erfordern keine Nachfragen.
Dazu kommt die angenehme Lastregelung, die die Motore nahezu lautlos und höchst geschmeidig ansteuert. Nur die Mindestgeschwindigkeit könnte etwas niedriger sein.
Oft hat mich Feedback erreicht, es sei zu kompliziert, die Decoder von Esu, Piko oder Uhlenbrock einzustellen. Dazu von mir eine klare Ansage:
Es sind nicht die Modellbahner zu ‚blöd‘, sondern die Produkte sind zu komplex erdacht.
Natürlich lassen sich auch hoch-komplexe Produkte so konzipieren, dass die Kunden binnen Sekunden ihr Ziel erreichen. Dafür müsste man aber bereit sein, die Bedienung vom Kunden ausgehend zu gestalten. Und darauf haben viele Entwickler einfach keine Lust. Sowas nennt man: Arroganz.
Aber: Nicht jeder hat Bock auf Try & Error = Learning, also bevorzugt diese Zielgruppe Produkte, die mit wenig Aufwand zum Ziel führen. Wie bei Lenz-Decodern.
So kann man die oben gestellte Frage beantworten mit „weil Lenz Decoder Spaß machen, ohne den Modellbahner zu überfordern.“ 👍🏻
Und das ist auch gut so. ☺️🚂