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Allgemein Gedanken märklin & friends Spur H0

Gender-Gaga bei märklin.

Screenshot aus dem aktuellen märklin-Newsletter.

Gendern ist an sich ja schon völlig bekloppt, dazu gibt es von (Achtung, Wortspiel) diversen Sprachwissenschaftlern klare Ansagen.

Aber was zum Kuckuck hat dieses Gewaltverbrechen an der deutschen Sprache bei märklin zu suchen? (Hinweis: Nichts.)

Man findet bei märklin mal wieder für diese Firma sehr untypische Kräfte vor, die subtil vorgehen und auf Dauer eine recht giftige Wirkung erzielen können, will sagen: Geschäftsschädigend.

So hat man im Neuheitenprospekt von märklin 2022 auf eine nette Einleitung verzichtet und statt derer einen lästigen Hinweis auf Tausch-Achsen platziert, wie und dass man AC Achsen auf DC austauschen kann.

Das ist in vielerlei Hinsicht fragwürdig. Erstens interessiert das die märklin-Fans gar nicht. Die leben friedlich in ihrer Mittelleiter-Welt, und das sei ihnen gegönnt. Zweitens greifen viele DC Fahrer gar nicht zum märklin Katalog, es ist also Platz-Verschwendung. Deswegen gehört dieser Hinweis in den Trix Prospekt und basta. Und drittens, was ist an diesem Jahrzehnte alten Verfahren derart wichtig, dass man die (desinteressierten) Leser damit quasi konfrontieren muss, im Vorwort des Neuheiten-Prospektes? Absoluter Quatsch.

Und jetzt wird auch noch gegendert. Man könnte meinen, dass das aus Provokation stattfindet; so Mancher gefällt sich in der Rolle der Nervensäge von der Hinterbank. Aber.

Der übergroße Teil der wirklich solventen märklin-Sammler, das sichere, verlässliche Rückgrat des Umsatzes also, ‚tickt‘ erzkonservativ. Die fangen mit solch‘ aufgezwungenem Sekten-ähnlichen Vorgehen nichts an.

Vor rund 15 Jahren hat man sich schon mal über die Befindlichkeiten der märklin-typischen Klientel hinweggesetzt – mit einem darauffolgenden, schwerwiegenden Umsatz-Einbruch. Das kann sich wiederholen, wenn die Kunden sich erneut vergrätzt fühlen.

Corona wird die Branche nicht ewig tragen.

Von Alexander Kath

...jetzt bloggt er auch noch! :-)

Die kleinen Züge sind für mich das Größte überhaupt, und ich spiele mit der Modelleisenbahn, soweit ich mich zurückerinnern kann.

Von Spielzeug-Zügen bis zu filigranen Großserien-Modellen war und ist alles dabei. Ich nehme mir also eine Menge Zeit für Modell(eisen)bahnen.

Die Erfahrungen daraus gebe ich nun an dieser Stelle gerne weiter.

Ich möchte meine Leser dazu inspirieren, ihr Modelleisenbahn-Hobby mit mehr Freude und Gelassenheit zu erleben und dabei eigene Ideen und eine eigene Sichtweise zu entwickeln. Denn nicht die Hersteller bestimmen, wie man ein Hobby auslebt, sondern der Hobbybahner selbst.

Auf den Austausch mit freundlichen Artgenossen, gleich welchen Alters, freue ich mich. Wer Kontakt aufnehmen möchte, kann das gerne per Email tun. Info@mobaz.de Sprachnachrichten auf Cassette oder MiniDisc akzeptiere ich ebenfalls. ;-)

Übrigens, Cookies interessieren mich tatsächlich nur dann, wenn man sie essen kann.

Alexander Kath