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Allgemein Gedanken märklin & friends Spur H0

Lima ICE1 HL1750: Fehlfarben.

Hornby hat es geschafft, die Fahrwerke und die Dächer seines ICE1 Modells mit orientrotem Streifen statt in quarzgrau in basaltgrau zu lackieren. Nicht zu fassen.

Screenshot von der (c) Hornby Website.

Hornbys Modellfotos und die inzwischen in Internet-Foren erstellten Fotos zeigen das leider eindeutig:

👉🏻 https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?010,10180391,10182384#msg-10182384

Ähnlich verfuhr Piko bei seiner neuen Br 101 in orientrot; auch dort hätten Rahmen und Dach quarzgrau gefärbt sein müssen. Und auch dort: Basaltgrau.

Ich verstehe nicht, wie das heutzutage noch passieren kann. Schaut man denn nicht die vorhandenen Modelle der Mitbewerber genau an, bevor man ein eigenes Fahrzeug entwickelt? Auch Google liefert prompt klare Angaben.

Screenshot Google.

Wieso macht Hornby das trotzdem falsch? Seit Anfang der 90er Jahre warte ich auf einen ICE1 in komplett maßstäblicher Länge. Und jetzt das.

Und nein, es ist nicht einfach „nur ein falscher Farbton“. Quarzgrau war die Besonderheit der ICE Züge -V, -1 und -2. Das macht diesen Fehler so besonders tragisch.

Zumal es bislang alle Anderen richtig gemacht haben: Fleischmann H0 und N, märklin H0 und Z, Minitrix N, sogar Tillig (!) in TT.

märklin konnte das Mitte der 90er Jahre schon besser… Die Radscheiben habe ich eingefärbt: RAL quarzgrau.

Hinweis: Hornbys Rheinpfeil aus ~2005 in rot/beige war oben herum eben nicht ‚beige‘ lackiert – sondern elfenbein. 

Die Zielgruppe der 1:87 Fahrer wird dieses Modell nun vermutlich zähneknirschend erwerben. Ich persönlich nehme vom Kauf Abstand.

Von Alexander Kath

...jetzt bloggt er auch noch! :-)

Die kleinen Züge sind für mich das Größte überhaupt, und ich spiele mit der Modelleisenbahn, soweit ich mich zurückerinnern kann.

Von Spielzeug-Zügen bis zu filigranen Großserien-Modellen war und ist alles dabei. Ich nehme mir also eine Menge Zeit für Modell(eisen)bahnen.

Die Erfahrungen daraus gebe ich nun an dieser Stelle gerne weiter.

Ich möchte meine Leser dazu inspirieren, ihr Modelleisenbahn-Hobby mit mehr Freude und Gelassenheit zu erleben und dabei eigene Ideen und eine eigene Sichtweise zu entwickeln. Denn nicht die Hersteller bestimmen, wie man ein Hobby auslebt, sondern der Hobbybahner selbst.

Auf den Austausch mit freundlichen Artgenossen, gleich welchen Alters, freue ich mich. Wer Kontakt aufnehmen möchte, kann das gerne per Email tun. Info@mobaz.de Sprachnachrichten auf Cassette oder MiniDisc akzeptiere ich ebenfalls. ;-)

Übrigens, Cookies interessieren mich tatsächlich nur dann, wenn man sie essen kann.

Alexander Kath